Brüsselfahrt 2026 der TG Reserve
Tischreise der TG Reserve nach Brüssel vom 31. Juli bis zum 02. August 2026
Bei tollem Wetter starteten die TG Reserve am Freitagvormittag Richtung Brüssel, um kurz nach der Durchfahrt an der EU-Kommission vorbei zum ersten Restaurant-Besuch einzukehren. Auf einem schönen Marktplatz konnte man eine große Tüte Fritten oder ein Mitraillette (frz. für Maschinengewehr/Baguette mit Fritten und Fleisch) genießen und im Café nebenan eines der tollen belgischen Biere bestellen.
Gut gesättigt marschierten wir anschließend zum Museum der europäischen Geschichte, in dem unsere Gruppe über fünf Etagen durch zwei Jahrtausende der vielfältigen Episoden unseres Kontinents geführt wurde. Die verschiedenen Phasen waren sehr unterhaltsam aufbereitet und wurden von unserem Museumsführer lebhaft erläutert.
Abends begaben wir uns nach einem kurzem Stop-over in unserem Hotel zum Großen Markt von Brüssel, ein trubeliger Platz umgeben von beeindruckender Architektur. Dort kehrten wir ins Gildehaus der Schiffer ein, um an großer Tafel in fröhlicher Runde ein vorzügliches Menü belgischer Küche zu genießen.

Der nächste Tag begann mit einer Stadtführung zur Besichtigung von Brüssel, beginnend in der sehr schönen Kirche Notre-Dame au Sablon und der Erläuterung, welche Rolle Brüssel und Belgien in den Auseinandersetzungen um Landgewinne durch Heirat der europäischen Königshäuser spielten. Wir haben dabei viel über die Habsburger erfahren. Die weitere Wanderung durch die Oberstadt, vorbei an Palästen und Parks, endete pünktlich zum Mittagessen am Männeken Pis. Im gleichnamigen Restaurant kehrten wir ein, um auch dort unter besonderer Anleitung unseres Reiseorganisators gut zu speisen.
Kleine Randnotiz: Ein traditionelles belgisches Menü besteht aus vier Vorspeisen, vier Hauptgerichten und vier Desserts, die hintereinander gebracht werden!
Der Nachmittag fand in zwei getrennten Gruppen statt, im Comicmuseum und in der alten Brüsseler Börse. In diesem grandiosen Gebäude befindet sich seit einiger Zeit ein Biermuseum, auf dessen Dachterrasse unsere Gruppe bei Zigarre und Bier den Nachmittag ausklingen ließ.
Abends stand dann unser Jongesabend in dem lauschigen, aber auch exquisiten Gartenrestaurant Brugmann an. Die tolle Menü Folge nebst schmackhaften Weinen sorgte für gute Stimmung an den Tischen. Damit der Tag nicht zu schnell zu Ende ging, fanden sich einige beim Hotel noch zu einem Absacker ein.
Sonntag morgens ging es retour mit Zwischenstopp in Leuven. Diese quirlige und schöne Studentenstadt wurde uns in einem kleinen Rundgang nähergebracht. Damit niemand hungrig nach Hause musste, gab es noch ein leckeres Buffet in einem Brauhaus mit leichtem Starkbier für die Bierfreunde.
Text von Jochen von Bukowski, gekürzt von Peter Klesse
